Beiträge von der_flotte_schurl

    Hallo! Ich bin auch in Wien, mein Laufrevier ist die Lobau.
    Was bezeichnet denn das "55"? Is ja net so, daß es hier im Forum schon 54 andere Lauffans gäbe. 10-Kilometer-Zeit? Gelaufene Kilometer pro Woche?


    Lg Georg

    47 Kilometer ist halt schon sehr weit. Prinzipiell ist der Mensch zwar dafür ausgelegt, aber wenn bei solchen Belastungen noch eine kleine Fehlstellung im Spiel ist, dann... aber das weißt Du ja mittlerweile... :-/


    "Tiberialis posterior" ist erst mal ein Muskel und keine Diagnose. Aber nach dem, was ich über Deine Therapien gelesen habe, dürfte das Problem ein ähnliches sein wie der Tennisarm an dem ich selbst zur Zeit laboriere, nur eben im Fuß. Und so eine Veletzung kann sich extrem in die Länge ziehen. Da mußt Du jetzt erst mal durch. Wenn Du zu schnell wieder zu viel willst - und wer will das nicht - dann ist ein endgültiges Aus mittelfristig recht wahrscheinlich. Ich kanns mir schon vorstellen, man will halt keine Krücke wenn das Bild, das man von sich selbst im Kopf hat, eigentlich ein Marathonläufer ist, aber nimm das verdammte Ding!


    Schmerzen sind prinzipiell nichts Schlechtes, unser Körper versucht uns mitzuteilen daß wir uns zurücknehmen sollen damit etwas heilen kann bzw damit nicht noch mehr kaputt wird. Klingt wie Klugscheiße, ist es wohl auch, aber mir hilft dieser Gedanke oft Schmerzen zu akzeptieren wenns wo zwickt.


    Du schreibst, daß auch Schwimmen nicht funktioniert. Wie schwimmst Du denn? Hast Du schon andere Schwimmstile probiert?


    Lg Georg

    Nimm nicht die Waage als Maßstab für Deinen Erfolg, sondern die Zeit in der Du die 12 Kilometer läufst! 2 Stunden, da geht noch was. Und es ist wahnsinnig motivierend zu beobachten, wie man (fast) jedes Mal ein bisserl schneller wird. Gerade am Anfang tut sich da einiges.
    Du nimmst jetzt die Waage und stellst sie in den Keller. In einen dunklen, uneinsehbaren Winkel. Und in ein paar Monaten, wenn Du die 12 Kilometer in 1:10h oder weniger läufst, dann holst Du die Waage wieder raus und schaust mal was Sache ist. ;-)


    edit: Ich sehe gerade, der Beitrag ist ja aus dem Jahre Schnee. Ich hoffe, Du bist drangeblieben auch wenn damals niemand was geantwortet hat...

    Hallo!


    Gleich vorweg: Hier in diesem Forum scheint nicht allzuviel los zu sein...


    Also generell kann man sagen, daß man zwischen den einzelnen Trainingseinheiten ein, zwei Tage Pause machen sollte damit sich der Körper regenerieren und die Trainigsreize umsetzen kann. Kraft und Kondition verbessern sich ja nicht während des Laufens, sondern zwischen den einzelnen Trainigseinheiten. Wenn Du ein gewisses Level erreicht hast, kannst Du aber auch mal an aufeinanderfolgenden Tagen laufen gehen. Es gibt auch Leute, die laufen jeden Tag. Das finde ich aber nicht sinnvoll.


    Was den Umfang der Trainigseinheiten angeht, solltest Du vor allem auf Deinen eigenen Körper hören. Man merkt eh, wenn es zuviel ist. Wenn Du tatsächlich stundenlang trainieren kannst ohne daß Dir danach alles weh tut, dann nur zu! Allerdings glaube ich Dir das nicht ganz...


    Beim Essen kommt es ganz drauf an. Wenn ich mir ein deftiges Schweinsbraterl reinziehe, dann würde ich schon an die sechs Stunden warten. Leichter Verdauliches geht natürlich schneller. Das ist aber wahrscheinlich auch individuell verschieden. Wenn Du beim Laufen merkst, daß bei jedem Schritt der Magen auf- und abhüpft, weißt Du daß das zuviel war.


    Um eine gute Lauftechnik zu erlangen sind allgemein koordinationsfördernde Übungen gut. Googel doch mal nach "Lauf-ABC".


    Der Wert des Dehnens ist umstritten. Unmittelbar vor dem Laufen solle man angeblich nicht dehnen. Aufwärmen ist aber sehr wohl sinnvoll! Ich persönlich mache höchstens leichte Dehnübungen nach dem Laufen und wenn ich intensivere Dehnübungen mache dann möglichst an Tagen an denen ich nicht laufe.


    Ich habe gewisse Runden, die ich immer gleich laufe und wo ich mir die Zeiten in Listen eintragen kann. So kann ich recht gut beobachten, ob ich besser werde. Das finde ich sehr motivierend. Ich muß mich aber zum Laufen eingentlich kaum motivieren. Es macht mir ja sowieso Spaß.


    Lg Georg

    Ein schönes Forum habt ihr da. Besonders viel los ist halt nicht... aber ich wußte ja schon immer, daß die meisten Österreicher Sport lieber im Fernsehen als an der eigenen Haut erleben. :D


    Ich bin 33, halb Steirer und halb Wiener, und habe bis vor ein einigen Jahren einigermaßen regelmäßig Berglauf trainiert. Dann haben bei längeren Strecken irgendwann die Knie angefangen zu protestieren und die Sache ist eingeschlafen. Das hatte wohl auch damit zu tun, daß ich dachte daß man auf nichtasphaltieren Straßen keine teuren, gedämpften Schuhe braucht...
    Seit etwa einem Jahr laufe ich wieder regelmäßig - mehr flach als Berglauf, weil ich jetzt nimmer so oft in der Steiermark sondern die meiste Zeit in Wien bin. Meistens drehe ich meine Runden in der Lobau. Schuhtechnisch habe ich komplett umgesattelt (oder besser abgesattelt) und laufe gerne komplett unten ohne. Nur bei widrigen Bedingungen oder längeren sehr steinigen Abschnitten trage ich manchmal Five-Fingers. Mit den Knien habe ich seitdem kaum noch Probleme. Stattdessen kämpfe ich noch ein bißchen mit der Umstellung auf einen Barfußlaufstil. Der Fuß und vor allem die Wade müssen sich langsam an die neue Belastung gewöhnen (die federn jetzt die Energie ab, die beim Laufschuhläufer in der Dämpfung und im Knie verpufft). Irgendwann möchte ich einen Marathon laufen, aber momentan ist nach spätestens 20 Kilometern Sense...:s


    Lg Georg

    Die Frage ist zwar schon ein paar Jahre alt, aber vielleicht interessiert es ja noch irgendjemanden: Nein, das schadet nicht. Wenn man es nicht gewohnt ist reizt die kalte Luft zwar die Bronchien und verursacht vielleicht auch einen Hustenreiz, aber das ist nur lästig, nicht schädlich. Läuft man öfters in der Kälte, merkt man irgendwann nichts mehr.


    Lg Georg